Martin Keller from TÜV at EUMOS-Symposium 2017 DE

Martin Keller from TÜV at EUMOS-Symposium 2017
21 December 2017
Dr. Christian Spendel – A real-life case
16 January 2018

Martin Keller from TÜV at EUMOS-Symposium 2017 DE

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Fahrzeugstabilität – der TÜV meldet sich zu Wort!

Auch Martin Keller vom TÜV Nord sprach beim 5. Internationalen Eumos Symposium im September 2017 in Wien; sein Thema:„Fahrzeugaufbau Stabilität: neue Richtlinie EN 12642-03:2017“ beim 5. Internationalen Eumos Symposium im September 2017 in Wien. Der TÜV ist als Kontrollinstanz ein wichtiges Organ wenn es um Fahrzeugstabilität, die zu einem großen Anteil darüber entscheidet, ob eine Transportkette unfallfrei und sicher gewährleistet werden kann. Er thematisiert zunächst die zulässigen Prüfkriterien die im statischen und dynamischen Verfahren vollzogen werden, die in Formeln fest gehaltene Normierungen aufzählen. Dabei spricht er sich deutlich für den moderneren Code XL aus, da hier die Seitenwände keiner Verformung Platz gebieten.

Jährliche Nachprüfungen müssen standardisiert werden!

Die Prüfungen des Fahrzeugs beziehen sich nicht nur auf die Seitenwände, sondern ebenso auf Rück- und Stirnwand und sollen auch mit der jeweilig zulässigen Maximalhöhe der Befrachtung zusammen Beachtung finden. Natürlich muss auch ein Materialverschleiß eingerechnet werden, deswegen plädiert Herr Keller für eine Jährliche Kontrolle! Gerade bei  Querbeschleunigung versagen nach einer gewissen Lebenszeit einige Fahrzeuge und stellen damit eine Gefährdung im Verkehrsalltag dar.

Wer die Kontrolle nicht besteht, muss umdenken!

Nicht nur Beschleunigungen, auch Bremsmanöver und Kehrtwenden werden beim TÜV getestet. Neu ist dabei, dass der Sensor der Messungen nicht mehr an der Rückwand des Fahrzeugs angebracht wird, sondern unter dem Fahrzeug – so verspricht man sich genauere Daten. Jedes Prüfkriterium erfährt drei Durchläufe, erst dann wird entschieden, ob das Fahrzeug besteht. „Es muss sicher gestellt sein, dass die Fahrzeuge, die wir auf die Straße schicken, auch finktionieren“ bekräftigt Herr Keller. Jeder Trailer der durchfällt sollte beim Produzenten keine Frustration sondern ein Umdenken erfordern; der Körper muss neu durchdacht und nochmal neu zusammen gesetzt werden, denn Sicherheit geht eben vor!

Zertifikate sollen auch bei Kontrollen helfen!

Herr Keller rät dazu, Zertifikat und Prüfbericht mit dem jeweiligen Fahrzeug mit zu führen, nur so kann bei einer Unterwegskontrolle das Fahrzeug angemessen begutachtet werden. Dem Trend von flexibelen Elmenten im Fahrzeugbau steht Herr Keller noch etwas skeptisch gegenüber. Natürlich sieht auch er das Potenzial, doch das ist Zukunftsmusik. Die theoretische Verdrehung von Trailern wird jedoch ein thema werden, dessen ist sich auch Herr Keller sicher.

Den vollständigen Vortrag gibt es wie immer

Als Folienpräsentation zum Nachlesen:

Martin Keller – Fahrzeugaufbau Stabilität

Als Podcast fürs Auto:

Deutsche Version

Als Video für Unterwegs oder zu Hause:

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